Der Poetry Slam der "Fußball trifft Kultur"-Teams aus dem Ruhrgebiet im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund

FTK Poetry Slam Dortmund 0 10 17 Tribuene

Am 6. Oktober trafen sich 80 Kinder aus den "Fußball trifft Kultur" Projekten aus Dortmund, Essen, Herne und Bochum, zur Veranstaltung "Poetry Slam" im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, die innerhalb der Talent-Tage Ruhr stattfand.
In Workshops und gemeinsamem Unterrichtsstunden mit ihren Lehrern hatten sie geübt, um einen kurzen Poetry Slam aufzuführen. Sobald die Gruppen mit ihren Begleitern im Museum ankamen, war aber das erste, was sie im Sinn hatten: Fußball spielen. Denn es stand der Fußball-Court des Fußballmuseums zur Verfügung. Erst ein "Anpfiff" brachte sie dann alle auf die Zuschauertribüne. Karin Plötz, Direktorin der LitCam und Jason Bartsch von der WOrtLautRuhr und selber Poetry Slammer begrüßten die FtK-Teams und Lehrer und Betreuer. Besonders diejenigen, die selber was vortragen wollten, waren sehr aufgeregt. Um etwas Lampenfieber zu zerstreuen, trug Jason Bartsch erstmal selber einen Poetry Slam vor. Der erste mutige Teilnehmer war aus dem Dortmunder FtK-Team, Warhel/Nabil. Und sein kleiner Vortrag war schon beeindruckend klar und krass: Er beschrieb einen Anschlag im Signal Iduna Stadion, den nur ein Spieler - Marco Reuss - überlebte. Bevor aber die Zuschauer voll erstarrten, kam die Pointe: Es war nur ein Traum. Es folgten weitere kurze Beiträge von sechs FtK-Kindern bis zur kleinen Pause mit einem Poetry Slam von Rebecca Heims, die auch einige der Workshops mit den Kindern durchgeführt hatte. Die zweite Vortragsrunde startete Madjid aus dem Essener FtK-Projekt. Er lieferte einen beeindruckenden Text, vor allem da er erst vor vier Jahren aus dem Irak gekommen ist. Fünf Kinder aus den Essener, Herner und Dortmunder Projekten performten danach ihre Beiträge. Zum Ende waren Veranstalter und Zuschauer beeindruckt, was die Kinder in der kurzen Zeit getextet und auch den Mut hatten, es vorzuführen.
Dr. Henry Wahlig vom Deutschen Fußballmuseum verteilte als kleine Belohnung für diesen Mut den Vortragenden Eintrittskarten, um das Deutsche Fußballmuseum in Ruhe zu besuchen. Und wie die Veranstaltung gestartet hatte, so endete sie auch: Die Kinder rannten auf den Court und spielten Fußball. So realisiert sich der Name "Fußball trifft Kultur".

I  Anne-Frank-Gesamtschule Dortmund          I  Gesamtschule Essen Nord       

I  Erich-Fried-Gesamtschule Herne                I  Werner-von-Siemens-Schule Bochum

 
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