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Leseecke im Lernzentrum im Gallus

30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden im Lernzentrum des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe e.V. im Frankfurter Gallusviertel derzeit betreut und an fünf Tagen in der Woche unterrichtet. „In erster Linie steht Deutsch auf dem Stundenplan, Mathematik, Kunst, Landeskunde und Ausflüge, um die Stadt kennen zu lernen, folgen“, so Daniela Bleuel, Leiterin des Lernzentrums. Trotz großer Unterschiede im Bildungsstand der Jugendlichen, betonte sie, selten so motivierten Schülern begegnet zu sein. Auch die in der Einrichtung bereits bestehende Bibliothek werde gerne und regelmäßig genutzt. Mit der Einrichtung der Lern- und Leseecke der Initiative „Bücher sagen Willkommen“, konnte die Bibliothek nun um dringend benötigte Wörter- und Lehrbücher sowie Literatur für Kinder und junge Erwachsene erweitert werden. „Wir unterstützen diese Aktion ausdrücklich“, äußerte Rüdiger Niemann, Teamkoordinator der Erstaufnahmeeinrichtung Krifteler Straße. Die adäquate Auswahl der Bücher findet durch eine Expertenkommission statt. Dabei sei die Zweisprachigkeit oft eines der zentralen Kriterien, erklärt Karin Plötz, Direktorin der LitCam. Dadurch werde den Jugendlichen das inhaltliche Verständnis der Literatur erleichtert und gleichzeitig ein spielerisches Erlernen der essenziellen deutschen Sprache ermöglicht. „Deutsch ist wichtig, damit sich die Jugendlichen verständigen. Die Sprache ist die Basis für den Schulbesuch und eine mögliche spätere Ausbildung“.

So ist das Ziel der Initiative, Asylsuchende durch schnellen und einfachen Zugang zu Lern- und Lesematerialien bei der Integration zu unterstützen. „Bücher öffnen die Türe zu Sprache, zu Wissen und Kultur und ermöglichen Verständigung. Gemeinsam mit den Buchhandlungen und Verlagen, den Kunden und Lesern möchten wir Flüchtlinge dabei unterstützen, in unserer Gesellschaft Fuß zu fassen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. Für den Erfolg der Aktion sei die Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse sehr förderlich. „Die Frankfurter Buchmesse ist uns ein guter Partner, denn sie hat Kontakte zu den Verlegern aus aller Welt“, betonte Plötz.

PRESSEMITTEILUNG

© Rainer Rüffer

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