Im April 2007 starteten wir in Frankfurt an der Karmeliterschule mit 24 Kindern und der Eintracht Frankfurt unser erstes »Fußball trifft Kultur« Projekt. Heute, 10 Jahre später, nehmen mehr als 500 Kinder an 21 Standorten in 13 deutschen Städten in Kooperation mit 14 Fußballclubs an unserem Projekt teil.

Bei unserer Jubiläumsveranstaltung am 27. April konnten wir all unseren Fördern, Freunden und Wegbegleitern Danke sagen! Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Peter Feldmann, zeigte Moderator Jonas Kozinwoski in 10 Meilensteinen, was "Fußball trifft Kultur" ausmacht. Zahlreiche Protagonisten erzählten von ihren Erfahrungen mit dem Projekt, die Gruppe einer Frankfurter Schule sorgte mit selbstgeschriebenen Raps für die musikalische Unterhaltung. Fredi Bobic erklärte dann in einer Gesprächsrunde mit Schulleiterin Monika Lack, der Fußballweltmeisterin Nia Künzer und Prof. Dr. Rolf Schwarz von der PH Karlsruhe, wie "Fußball trifft Kultur" wirkt.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Frankfurter Buchmesse und die LitCam haben zum Weltbildungstag am 8. September 2015 eine gemeinsame Initiative für Flüchtlinge ins Leben gerufen.

Unter dem Motto „Bücher sagen Willkommen“ erhalten Flüchtlinge einen einfachen und schnellen Zugang zu Lern- und Lesematerial. Den Kern bildet die Einrichtung von „Lese- und Lernecken“ in Flüchtlingsunterkünften durch die LitCam. Mittlerweile konnte die Initiative dank der Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums und mehrerer Stiftungen auch auf Schulen mit Integrationsklassen erweitert werden.

Seit 2010 ist die DFL Stiftung (ehemals Bundesliag-Stiftung) bundesweiter Partner von "Fußball trifft Kultur" und finanziert Workshops und Schulungen für die Lehrerinnen und Trainer des Projektes, das Abschlussturnier sowie einen Teil der Administrationskosten. Neben der finanziellen ist auch die inhaltliche Kooperation eine sehr wertvolle Unterstützung.

Die DFL Stiftung wurde 2008 vom damaligen Ligaverband e. V. und der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH gegründet.

Sie engagiert sich für das gesunde und aktive Aufwachsen von Kindern, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die unbeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Zudem unterstützt sie junge Athletinnen und Athleten aus über 50 olympischen und paralympischen Sportarten sowie dem Gehörlosen-Sport.

Fußball ist nicht nur die Lieblingssportart vieler Kinder, er motiviert gerade Jungen dazu, auch mal ein Buch zu lesen. Das nimmt die LitCam zum Anlass, seit 2014 alle zwei Jahre den
Lese-Kicker zu verleihen.

Mit dem Preis wird das beste deutschsprachige Fußball-Kinderbuch gekürt, das mit kreativen Idee rund um das Thema Fußball und einer animierenden Grafik und Sprache zum Lesen motiviert.

Der Jury gehören u.a. Manuel Neuer, Joachim Król und Nia Künzer an. Seit 2018 wird der Lese-Kicker durch eine große Leseförderaktion erweitert: 150 Schulklassen lesen und bewerten die Bücher der Shortlist und sind somit ebenfalls Teil der Jury.

Im April 2010 wird aus der Initiative „LitCam“ der Frankfurter Buchmesse eine eigenständige gemeinnützige Gesellschaft, die auch weiterhin das Projekt „Fußball trifft Kultur“ durchführt.

Im Gesellschaftsvertrag heißt es u.a.: "Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Alphabetisierung, Allgemeinbildung und Medienbildung für sozial benachteiligte Gruppen im In- und Ausland." Und weiter: "Aufbau, Initiierung, Unterstützung und Durchführung (auch eigener) nationaler und internationaler Projekte zur Förderung der Bildung, wie etwa Projekte in Form der
Verbindung von Bildung und Sport [..] sowie Projekte zur nachhaltigen Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher; Darstellung der Bedeutung des Themas Bildung (z.B. Funktionaler Analphabetismus in Industrie- und Schwellenländern) sowohl bei der breiten Öffentlichkeit als auch bei den wichtigen Multiplikatoren aus Wirtschaft, Politik undMedien."

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