Im Zeichen der Fußball-WM: Über 600 Kinder aus 21 Städten beim „Fußball trifft Kultur“-Abschlussturnier

Während die Fußballwelt zur WM nach Nord- und Südamerika blickt, erlebten rund 600 Kinder beim großen Abschlussturnier des Bildungsprogramms „Fußball trifft Kultur“ (FtK) ihr ganz persönliches Highlight. Aus 21 Städten reisten die Teilnehmenden ins Riedstadion in Frankfurt-Enkheim, um in den Altersklassen U10, U12 und U14 um die begehrten Pokale zu spielen – eingebettet in die diesjährige FtK-WM26-Challenge, bei der sich die Kinder im Schuljahr spielerisch und kreativ mit der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auseinandergesetzt haben.

Möglich gemacht wurde das Turnier durch die Förderung der DFL Stiftung. Die Turnierleitung übernahm in diesem Jahr Anton Schumacher, Pädagogischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Eintracht Frankfurt. Durch das Programm führte Colin Mahnke, Stadionmoderator des SV Darmstadt 98.

Bildungsprogramm kombiniert Fußball mit Sprache und Kultur

Das inzwischen 16. FtK-Abschlussturnier bildet den Höhepunkt eines integrativen Bildungsprogramms, das bundesweit rund 750 Kinder erreicht. An 33 Standorten verbindet „Fußball trifft Kultur“ zweimal wöchentlich Fußballtraining mit Sprach- und Kompetenzförderung. In Kooperation mit Proficlubs der Bundesliga und 2. Bundesliga entstehen zusätzliche Lern- und Erlebnisräume – von Stadionbesuchen bis zu Kinderpressekonferenzen.

Das Programm richtet sich insbesondere an Kinder, die sich vom regulären Schulunterricht oftmals weniger angesprochen fühlen und von der zusätzlichen Förderung in Sprache, Bewegung und kultureller Bildung besonders profitieren. Dieser pädagogische Dreiklang motiviert nachhaltig und zeigt Wirkung.

WM26-Challenge: Fußball-Weltmeisterschaft als Lernanlass

In diesem Jahr diente die Fußball-Weltmeisterschaft als zusätzlicher Lern- und Motivationsanlass. Im Rahmen der FtK-WM26-Challenge beschäftigten sich die Kinder mit Themen rund um das Turnier – von teilnehmenden Nationen über Werte wie Vielfalt, Fairplay und Respekt bis hin zu eigenen kreativen Projekten. Die gläsernen Pokale für die Gewinner*innen der FtK-WM26-Challenge wurden während des Turniers vor Ort in Frankfurt verliehen. Zudem freuten sich die Gewinner*innen über neue Spielbälle.

Turniersieger, Fair-Play-Preise & All-Star-Teams – die diesjährigen Gewinner*innen

Das Abschlussturnier zum Schuljahresende steht exemplarisch für den integrativen Ansatz des Programms: Durch die verbindende Kraft des Fußballs kommen Kinder unterschiedlichster Hintergründe zusammen, treten für ihre Partnerclubs an und zeigen ihre im Jahr entwickelten Fähigkeiten – und machen so Zusammenhalt, Fairplay und Teamgeist unmittelbar erlebbar.

Besonders groß war die Freude in diesem Jahr bei diesen drei Schulen – sie gewannen das Turnier und damit den begehrten Wanderpokal:

U10: Grundschule An der Glinder Au aus Hamburg, Partnerclub FC St. Pauli

U12: IGS Mainz-Bretzenheim aus Mainz, Partnerclub 1. FSV Mainz 05

U14: Werner-von-Siemens-Schule aus Bochum, Partnerclub VfL Bochum 1848

Traditionell wurden zudem die fairsten Teams des Turniers mit dem Fair-Play-Pokal ausgezeichnet. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an die Michael-Ende-Schule aus Frankfurt (U10), die Gesamtschule Essen Nord aus Essen (U12) und die Pestalozzi-Mittelschule aus Würzburg (U14). Eine weitere Ehrung wurde erst zum zweiten Mal verliehen: In jeder Altersklasse wurden Kinder in das All-Star-Team gewählt. In die Bewertung flossen neben den fußballerischen Leistungen auch das Verhalten auf und neben dem Platz ein.

Dr. Nadine Seddig, Leiterin Programme und Fördermanagement bei der DFL Stiftung, die „Fußball trifft Kultur“ bereits seit 2012 als bundesweite Partnerin fördert, ist vom Ansatz überzeugt: „Aktuelle Studien zeigen, dass immer mehr Kinder in Deutschland die Grundschule ohne ausreichende Lese- und Schreibkompetenzen verlassen. ‚Fußball trifft Kultur‘ setzt genau hier an und erreicht gezielt bildungsbenachteiligte Kinder. Wir unterstützen das Programm seit vielen Jahren, weil Fußball einen niederschwelligen Zugang schafft, motiviert und in Verbindung mit Sprach- und Kulturförderung nachhaltig wirkt. Das Abschlussturnier war auch in diesem Jahr ein besonderes Highlight, bei dem die Kinder mit großer Begeisterung, Teamgeist und gelebtem Fairplay dabei waren.“

Ein positives Fazit zog auch Karin Plötz, Direktorin der LitCam gGmbH, die das integrative Bildungsprogramm seit 2007 umsetzt: „Das Abschlussturnier ist und bleibt für die Kinder das Highlight des FtK-Programmjahres. Die Motivation, an diesem Tag im Trikot ihres Lieblingsvereins um den FtK-Pokal zu spielen, macht es für die Kinder leichter, zweimal wöchentlich am zusätzlichen Unterricht und Fußballtraining teilzunehmen. Sie lernen im wahrsten Sinne des Wortes spielend nicht nur Deutsch, sondern auch Respekt, Fairness und Teamgeist – Kompetenzen, die sie auch für ihre Zukunft stark machen.“

 

Thomas Schaaf – Die Biografie

In der Saison 2025/26 hat Werder Bremen bereits einen Trainerwechsel hinter sich und steckt im Abstiegskampf. Vor zweiundzwanzig Jahren bot sich ein anderes Bild. Zwischen 1988 und 2004 feierte Werder Bremen seine erfolgreichen Jahre – und sie waren eng mit einem Namen verbunden: Thomas Schaaf. Schaaf war nicht nur Trainer, sondern auch Spieler des Vereins – insgesamt spielte er rund 40 Jahre lang in unterschiedlichen Rollen eine zentrale Bedeutung für Werder.

Der Autor Daniel Cottäus traf sich für seine Biografie mehrfach im Haus der Schaafs zum Kaffee. Entstanden ist eine Lebensgeschichte, die nicht nur tiefe Einblicke in das Leben von Thomas Schaaf gibt, sondern auch den damaligen Zeitgeist widerspiegelt.

Thomas Schaaf begann seine Laufbahn als Elfjähriger in der D-Jugend von Werder. Mit 17 Jahren lernte er bei Länderspielen mit der A-Jugendnationalmannschaft unter anderen die damalige Sowjetunion kennen. Werders Profitrainer Wolfgang Weber – Nationalspieler und Vizeweltmeister von 1966 – erkannte früh Schaafs Ehrgeiz und verhalf ihm am 18. April 1979 zum Bundesliga-Debüt. Schaaf war damals der jüngste Bundesligaspieler der Vereinsgeschichte. Seinen ersten Profivertrag unterschrieb er im Juni 1980. Der Weser-Kurier wählte ihn später zum „Aufsteiger des Jahres“. Als Spieler erlebte Schaaf als Einziger die gesamte Ära Otto Rehhagel. Über seinen damaligen Trainer sagt er: „Seine große Stärke war es zu erkennen, wer zusammenpasst, damit die Gruppe funktionieren kann.“ Den ersten Schritt in Richtung Trainerkarriere machte Schaaf 1987, als er neben dem Profialltag eine Nachwuchsmannschaft betreute. Um ihn langfristig an den Verein zu binden, bot ihm Vizepräsident Klaus Fischer einen Vertrag an, der ihn zur Saison 1993/94 zum Jugend-Cheftrainer machte. Er arbeitete mit zahlreichen herausragenden Spielern zusammen, darunter Rudi Völler, Claudio Pizarro, Torsten Frings und Karl-Heinz Riedle. Frings sagte später über ihn: „Thomas war wie ein Vater für mich.“ Nach einem persönlichen Gespräch verzichtete Frings sogar auf einen bereits vereinbarten Wechsel nach Turin und blieb in Bremen.

Schaafs Karriere war geprägt von großen Erfolgen und persönlichen Schicksalsschlägen. 1988 gewann er mit Werder die Deutsche Meisterschaft, kurz darauf verstarb sein Vater. 1992 wurde Werder Europapokalsieger, den DFB-Pokal gewann der Verein unter Schaaf viermal. 1993 und 2004 folgten weitere deutsche Meisterschaften.

Privat bedeutet Familie für Thomas Schaaf alles. Mit seiner Jugendliebe Astrid Walter ist er seit 36 Jahren verheiratet. Auch seine Tochter Valeska spielt eine zentrale Rolle in seinem Leben. Am 15. Juni 2003 starb unerwartet sein Bruder Peter. Auch der beste Freund der Familie verstarb. Schaaf engagierte sich daraufhin als Botschafter für den Verein „Trauerland“. Die Meisterschaft 2004 widmete er seinem verstorbenen Bruder.

Als Spieler absolvierte er 380 Pflichtspiele für Werder Bremen, gewann zwei deutsche Meisterschaften, zwei DFB-Pokalsiege und einen Europapokal. Als Trainer entwickelte er eine klare Philosophie: „Du musst als Trainer immer einen Rahmen haben, der vorgibt, was jeder Einzelne darf und was nicht in Ordnung ist“ – die richtige Mischung aus Struktur und Freiheit.

Thomas Schaaf baute enge Bindungen zu seinen Spielern auf. Er war zugleich strenge Autorität und verlässliche Schulter, Chef und Kümmerer. Er galt als akribisch und detailversessen. Wenn seine Spieler zu Länderspielen unterwegs waren, mussten sie ihn nach dem Spiel anrufen und ihre persönliche Einschätzung schildern.

2004 wurde er sowohl vom Verband Deutscher Sportjournalisten als auch vom Kicker zum Trainer des Jahres gewählt. Auch Rudi Völler würdigt seine Arbeit: „Was Thomas als Trainer geleistet hat, ist absolut herausragend.“ Zahlreiche Anekdoten bereichern die Biografie. So lernte Schaaf Rudi Völler näher kennen, als er ihm bei einer Autopanne half. Weil er zudem beim Umbau des Weserstadions tatkräftig mit anpackte, wurde das Stadion vereinsintern augen-zwinkernd „Schaaf-Stall“ genannt. Zu seinem Markenzeichen wurde der graue Hoodie mit der Aufschrift „WERDER“ – 80 Prozent Baumwolle, 20 Prozent Polyester –, den er nahezu immer trug. Die Geschichte des Spielers und Trainers Thomas Schaaf ist reich an Höhepunkten, Kuriositäten, Rückschlägen und Titeln – in einer Dichte, die in der langen Historie Werder Bremens einzigartig ist.

Er selbst meint zum Schluss des Buches: „Wenn ich heute an den kleinen Jungen zurückdenke, der damals auf dem Brommyplatz mit seinen Freunden gekickt hat, dann ist es bis zum heutigen Tag gut gelaufen.“

Für jeden Werder Fan ist dieses Buch ein Muss, aber auch für andere Fußballinteressierte gibt die Biografie einen Einblick in eine Person, die sich – heute kaum mehr vorstellbar – 40 Jahre lang einem Verein verbunden fühlte und damit eine lange Ära bei und mit Werder Bremen prägte.

Das Buch „Thomas Schaaf – Die Biografie“ ist im Werkstatt Verlag erschienen und wurde von Autor Daniel Cottäus geschrieben.

„Fußball trifft Kultur“: Wirkungsanalyse 2024/25 ist da!

Unsere Wirkungsanalyse zu „Fußball trifft Kultur“ im Schuljahr 2024/25 ist da! Wir haben unseren Bericht heute veröffentlicht und blicken damit detailliert auf die Ergebnisse des vergangenen FtK-Jahres. Erstmals sind auch die sogenannten „Erfolgsstorys“ Teil des Berichtes.

Um unsere Wirkungsanalyse zu erstellen, setzen wir auf unser klassisches, zweigleisiges Erhebungsverfahren: Zum einen die Befragung der Primärzielgruppe, der Kinder. Die Kinder werden am Ende des Schuljahres befragt und können hier ihre Lernfortschritte, aber auch ihre Motivation und ihr Empfinden bezogen auf „FtK“ wiedergeben. Und zum anderen fließt die Sichtweise unserer Multiplikatoren, unserer Honorarkräfte mit ein. Unsere Trainer*innen und Lehrer*innen reichen zum Schuljahresende einen Abschlussbericht ein, anhand derer wir die Entwicklungen in der Gruppe nochmals besser nachvollziehen können. Erstmals können die Trainer*innen und Lehrkräfte auch ihre „Erfolgsstorys“ aufschreiben: Dabei geben sie anekdotisch wieder, welche Entwicklung einzelne Teilnehmende bei „FtK“ genommen haben und wie sich ihr Verhalten und ihre Kompetenzen verändert haben. Ziel der „Erfolgsstorys“ ist es, die Ergebnisse und Wirkung von „Fußball trifft Kultur“ greifbarer zu machen.

Neben den Abschlussberichten dokumentieren unsere Honorarkräfte auch in Monatsberichten ihre Inhalte und Leistungen. Mithilfe der Monatsberichte lässt sich wiederum die genaue Stundenzahl und die jeweiligen Ausfälle ermitteln. Zudem wird die Auslastung der Einheiten dokumentiert, also wie viele der angemeldeten Kinder tatsächlich anwesend sind.

Die Ergebnisse der Wirkungsanalyse 2024/25 kann sich sehen lassen: 98% aller Kinder geben an, Spaß bei „Fußball trifft Kultur“ zu haben. Das Fußballtraining schneidet dabei traditionell etwas besser ab, aber auch der Unterricht findet bei der Mehrheit der Kinder Anklang – was besonders unter Berücksichtigung der Zielgruppe sehr positiv zu bewerten ist. Auch in den sozialen Kompetenzen sind die Ergebnisse hervorragend. 93% der Kinder geben an, respektvoll miteinander umzugehen. Aus den Berichtern der Trainer*innen und Lehrer*innen wird klar, dass dies oftmals ein Entwicklungsprozess war, denn zu Beginn des Schuljahres gab es nicht selten Schwierigkeiten im Umgang miteinander.

Weitere Umfrageergebnisse, Lernerfolge sowie einen Einblick in einige Erfolgsstorys finden sich in unserer Wirkungsanalyse, die zum Download HIER bereitsteht.

Frankfurter Buchmesse 2025: Im Talk mit Andy Möller

Auch 2025 ist die LitCam mit einem Panel auf der Frankfurter Buchmesse vertreten: Am Sonntag, 19. Oktober, trifft LitCam-Direktorin Karin Plötz den ehemaligen Fußballprofi Andy Möller zum Gespräch. Im Mittelpunkt dabei steht die Biografie des Europameisters von 1996.

Auf der Bühne Frankfurt Studio Pop Up wird Karin Plötz am Sonntag, dem letzten Messe-Tag den ehemaligen Frankfurter und Dortmunder Profi Andy Möller in Empfang nehmen. In den rund 60 Minuten wird es vorrangig um die neu erschienene Biografie Möllers gehen. Autor Dieter Sattler zeichnet den von etlichen Siegen und Pokalen gezeichneten Karriereweg von Andy Möller nach, der auch in Italien erfolgreich Fußball spielte. Beginn ist um 15 Uhr.

„Fußball trifft Kultur“- Abschlussturnier mit über 600 Kindern aus 23 Städten

Als besondere Kulisse diente hierbei am 21. Juni und 22. Juni die Historische Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen. Das „Fußball trifft Kultur“ (FtK)-Abschlussturnier war ein großes und buntes, zweitägiges Fußballfest. Aus ganz Deutschland reisten rund 600 Teilnehmende des integrativen Bildungsprogramms nach Gelsenkirchen, um in den Altersklassen U10, U12 und U14 um die begehrten Pokale zu spielen. Das Turnier wurde durch die Förderung und Unterstützung der DFL-Stiftung und des Regionalverbands Ruhr möglich gemacht. Gastgeber war dieses Jahr der FC Schalke 04. 

Das FtK-Abschlussturnier findet inzwischen zum 15. Mal statt und war dabei erneut mehr als nur ein sportliches Kräftemessen. Die Veranstaltung ist der jährliche Höhepunkt des Bildungsprogramms, das den rund 750 Teilnehmenden neben einem Fußballtraining auch ein Kompetenztraining, insbesondere Sprachförderung, bietet. An bundesweit 32 Programmstandorten in 23 Städten wird zweimal wöchentlich gekickt und gelernt. Das Besondere: das Programm findet in Kooperation mit Proficlubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga statt. Die Vereine stellen eine*n Trainer*in für das wöchentliche Angebot. Die Bundesligavereine fördern durch ihre Strahlkraft und einzigartige Events wie Kinderpressekonferenzen, Stadionbesichtigungen oder Spielbesuche die Motivation der teilnehmenden Kinder. So erreicht „Fußball trifft Kultur“ insbesondere bildungsbenachteiligte Kinder, die sich vom regulären Schulunterricht oftmals weniger angesprochen fühlen. So profitieren die Kinder von der zusätzlichen Förderung aus Sprache, Bewegung und Kultur in besonderem Maße. 

Auch das Abschlussturnier in Gelsenkirchen steht stellvertretend für den integrativen Charakter des Bildungsprogramms. Vereint durch die motivierende Kraft des Fußballs kamen Kinder verschiedenster Herkunftsländer zusammen, und vertraten die Farben ihres jeweiligen Partnerclubs. Die Teilnehmenden zeigten dabei ihre fußballerischen Fortschritte des vergangenen Jahres und Zusammenhalt, Fairplay und Teamwork spielten die Hauptrolle.

U10: Schalker Regenbogenschule aus Gelsenkirchen, Partnerclub FC Schalke 04

U12: IGS Bretzenheim aus Mainz, Partnerclub 1. FSV Mainz 05

U14: Herbert-Grillo-Gesamtschule aus Duisburg, Partnerclub MSV Duisburg

Zudem ist es Tradition, dass die fairsten Teams des Turniers mit dem Fair Play Pokal ausgezeichnet werden. In diesem Jahr waren es die Gemeinschaftsgrundschule Lustheider Straße aus Köln (U10), die Werner-von -Siemens-Hauptschule aus Bochum (U12) und Stadtteilschule am Hafen aus Hamburg (U14).

Eine andere Auszeichnung feierte hingegen ihre Premiere: zum ersten Mal wurden in jeder Altersklasse All Star Teams gewählt und dabei durften die teilnehmenden Kinder selbst über ihre Favoriten abstimmen. In die Bewertung flossen nicht nur die fußballerischen Leistungen, sondern auch das Verhalten auf und neben dem Platz am Turniertag mit ein. Zum Abschluss des Turniers bekam jedes Kind, das am Turnier in Gelsenkirchen teilgenommen hatte, eine goldene Medaille an einem dunkelblauen Band überreicht.

Eine andere Auszeichnung feierte hingegen ihre Premiere: zum ersten Mal wurden in jeder Altersklasse All Star Teams gewählt und dabei durften die teilnehmenden Kinder selbst über ihre Favoriten abstimmen. In die Bewertung flossen nicht nur die fußballerischen Leistungen, sondern auch das Verhalten auf und neben dem Platz am Turniertag mit ein. Zum Abschluss des Turniers bekam jedes Kind, das am Turnier in Gelsenkirchen teilgenommen hatte, eine goldene Medaille an einem dunkelblauen Band überreicht.

Dr. Nadine Seddig, Leiterin Programme und Fördermanagement bei der DFL-Stiftung, die FtK bereits seit 2012 als bundesweite Partnerin fördern, zeigte sich ebenfalls begeistert von den beiden Turniertagen: „Das Abschlussturnier hat einmal mehr die großartige Wirkung von „Fußball trifft Kultur“ verdeutlicht: hunderte Kinder aus ganz Deutschland kamen zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen, als Team erfolgreich zu sein und dabei große Freude, Fairness und Teamgeist zu erleben. Aus den beiden Turniertagen nehmen die Kinder nicht nur sportliche Höhepunkte, sondern auch jede Menge Motivation fürs Lernen mit. Genau in dieser Kombination von Fußball und Bildung liegt die Stärke des Projekts. Wir gratulieren allen Teams zu ihren Erfolgen auf und neben dem Platz!”

Auch Garrelt Duin, Regionaldirektor des RVR freut sich über die langjährige Kooperation und gratuliert den Gewinnerteams: „Im Ruhrgebiet ist der Fußball zu Hause! Deswegen freuen wir uns seit nun 10 Jahren Teil des Programms „Fußball trifft Kultur“ zu sein und regelmäßig Gastgeber für viele Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland zu sein. Wir blicken auf faire und spannende Spiele an diesem Wochenende und gratulieren den Gewinnerteams.“

Ein positives Fazit zog auch Karin Plötz, Direktorin der LitCam gGmbH, die das integrative Bildungsprogramm seit 2007 umsetzt: „Trotz Sommerhitze erlebten wir zwei großartige Turniertage, an denen unsere Teams, die bundesweit vom hohen Norden aus Kiel bis im Süden aus Regensburg vertreten waren, mit Fairness, Spielfreude und ganz viel Wasser um die FtK-Pokale spielten.“

Fotos: DFL-Stiftung/Witters

Preisverleihung Lese-Kicker 2025

Frankfurt, 06. Mai 2025: Der „Lese-Kicker“ – der Preis für das beste Fußball-Kinderbuch und das beste Fußball-Jugendbuch – geht in diesem Jahr an Andreas Schlüter & Illustrator Raimund Frey („Die Pausenkicker“, Kategorie Kinderbuch) und Anna Dreher („Lena Oberdorf – das große Fanbuch“, Kategorie Jugendbuch). Mit dem Lese-Kicker prämieren die LitCam und die DFB-Kulturstiftung das in Idee, sprachlicher Umsetzung und grafischer Gestaltung jeweils ansprechendste Kinder- sowie Jugendbuch, dem es am besten gelingt, über das Thema Fußball fürs Leben zu begeistern.

Die Preisverleihung fand auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main statt. Neben den nominierten Autor*innen, sowie Verlagsvertreter*innen waren auch DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich, DFB-Vizepräsidentin Célia Šašić, DFB-Sportdirektorin Nia Künzer, Pia-Sophie Wolter und Timothy Chandler, Profifußballer*innen von Eintracht Frankfurt vor Ort. Außerdem waren drei Schulklassen anwesend, stellvertretend für die 150 Schulklassen, die am Lese-Kicker teilgenommen haben und als Kinderjury mit ihrer Bewertung und Einschätzung der Bücher über die Preisträger mitentschieden haben.

Ergänzt wurde diese Einschätzung durch das Votum einer prominent besetzten Jury, zu deren Mitgliedern unter anderem ZDF-Moderator Sven Voss, KIKA-Moderator Tim Gailus, LitCam-Direktorin Karin Plötz und Olliver Tietz, Geschäftsführer der DFB-Kulturstiftung gehörten. Auch Pia-Sophie Wolter ist Teil der Jury gewesen.

Lese-Kicker 2025: Beginn der Stadionlesungen

Lese-Licker LitCam
Lese-Licker LitCam
Eindrücke aus einer Stadionlesung im Rahmen des Lese-Kickers 2022 mit der Autorin Birgit Hasselbusch

Die Stadionlesungen für den Lese-Kicker 2025 stehen an! In insgesamt 10 Städten lesen nominierte Autorinnen und Autoren aus ihren Büchern vor. Für die teilnehmenden Schulklassen ist das ein besonderes Highlight: Denn die Lesungen finden in Fußballstadien der Profimannschaften statt. 

Im März 2025 nimmt der Lese-Kicker für die teilnehmenden Schulen nochmal richtig an Fahrt auf: Denn einige ausgewählte Gruppe lernen die Bücher und die jeweiligen Autor*innen etwas besser kennen – bei den Stadionlesungen. An 10 Standorten finden die Stadionlesungen statt, bei denen die teilnehmenden Schulklassen in Stadionatmosphäre einen Auszug aus einem der nominierten Bücher zu hören bekommen – vielleicht sogar aus ihrem Favoritenbuch? Die Kinder dürfen im Anschluss Fragen stellen und erfahren so alles rund um die Bücher des Lese-Kickers. Die Termine für die Stadionlesungen sind:

07. März, Millerntorstadion in Hamburg mit Andreas Schlüter („Die Pausenkicker“)

11. März, Eintracht Braunschweig Stadion in Braunschweig mit Boris Pfeiffer („Die Bagaluten-Bande“)

13. März, WWK Arena in Augsburg mit Katja Alves („Der beste Fußballer aller Zeiten“)

18. März, Jahn Stadion in Regensburg mit Anna Dreher („Lena Oberdorf – Das Fanbuch“)

20. März, Stadion an der Hafenstraße in Essen mit Felix Herzenbruch („55 Gründe Fußballprofi zu werden“)

24. März (Termin noch nicht bestätigt), Sportpark Ronhof/ Thomas Sommer in Fürth mit Knut Krüger („Fußball für alle“)

25. März (Termin noch nicht bestätigt), Rheinenergiestadion in Köln mit Fritz Fassbinder („Die Wärme der Wölfe“)

27. März, Avnet Arena in Magdeburg mit Benjamin Schreuder („Die Zauberkicker“)

02. April, Stadion an der alten Försterei in Berlin mit Martin Klein („Underdogs United“)

09.April, MEWA-Arena in Mainz mit Joschua Müller („Junge Fußballhelden“)

Im Rahmen des diesjährigen Lese-Kicker, veranstaltet von der DFB-Kulturstiftung und der LitCam wird das beste Fußball-Kinderbuch und das beste Fußball-Jugendbuch ausgezeichnet. Neben einer prominenten Jury werden auch 150 Schulklassen die Bücher der Shortlist lesen und bewerten. Am 6. Mai findet auf dem DFB-Campus die Preisverleihung statt – dann werden die Sieger des Lese-Kickers verkündet!

Interview mit Lese-Kicker-Botschafterin Pia-Sophie Wolter

Der Lese-Kicker 2025 erfährt prominente Unterstützung: Pia-Sophie Wolter, Profi-Fußballerin bei Eintracht Frankfurt und deutsche Nationalspielerin, ist Botschafterin des Preises für das beste Fußball-Kinder- und Jugendbuch. Mit Herzblut und Engagement, unter anderem als Mitglied in der Erwachsenenjury, unterstützt sie den Lese-Kicker. Der DFB-Kulturstiftung, die gemeinsam mit der LitCam das Projekt organisiert, stand Pia-Sophie Wolter jetzt Rede und Antwort. Den Link zum Interview findet ihr am Ende dieses Beitrags.

Die Preisverleihung für das beste Fußball-Kinder- sowie Jugendbuch findet im Mai auf dem DFB-Campus statt. Über die Gewinnerbücher entscheiden 150 Schulklassen als Kinderjury in einer Lesewoche, in der sie sich mit den nominierten Büchern auseinandersetzen. Daneben wählt eine Erwachsenenjury mit Personen aus Fußball und Kultur, zu der auch LitCam-Direktorin Karin Plötz gehört, ebenfalls ihre Favoriten. Parallel zu den Lesewochen geht der Lese-Kicker on (Stadion-)Tour: Die Autor*innen der Bücher lesen einigen Schulklassen in der besonderen Atmosphäre von Fußballstadien aus ihren Büchern vor.

Gemeinsame Spendenaktion mit FanInvest

Zusammen mit dem Crowdfunding-Portal FanInvest, das Profi- und Breitensportvereine bei der finanziellen Umsetzung von Projekten unterstützt, haben wir im Dezember eine Charity-Spendenaktion gestartet. Bei dieser Aktion gibt es – je nach Spendenpaket, das man auswählt – verschiedene Gegenleistungen, von der Videobotschaft unserer Klub-Paten bis hin zu Trikots und Buchmessetickets. 

FanInvest unterstützt im Dezember 2024 – passend zu den jeweiligen Adventssonntagen – vier gemeinnützige Projekte mit einer Charity-Kampagne. Eines dieser vier Projekte ist dieses Mal „Fußball trifft Kultur“. Über die Kampagnenseite können verschiedene Spendenpakete erworben werden. Für kleinere Spenden gibt es eine Videobotschaft unserer Paten oder eine LitCam-Tasse. Wer uns mit einem größeren Betrag unterstützt, bekommt Buchmesse-Tickets oder ein signiertes Trikot einer unserer Paten (Augsburg, Regenburg oder Frankfurt).

Daneben gibt es noch spezielle Sponsoren-Pakete für Firmen, die gleich einen ganzen Standort oder beim Abschlussturnier sichtbar unterstützen wollen.

Die Kampagne läuft noch bis Ende Februar. Alle Infos, die einzelnen Pakete sowie die Spendenmöglichkeiten findet ihr hier: https://www.faninvest.com/litcam

Werden Sie Teil von „Fußball trifft Kultur“ und unterstützen Sie unsere Kampagne. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Ihre Unterstützung hilft uns, Kindern in herausfordernden Lagen eine bessere Zukunft zu ermöglichen

Bundesverdienstkreuz für Karin Plötz

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Karin Plötz, Direktorin der LitCam bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Karin Plötz, Direktorin der LitCam bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

Für ihr langjähriges Engagement im Bereich Bildung und Chancengleichheit sowie ihren Einsatz für gesellschaftliche Teilhabe durch kulturelle und soziale Projekte wurde Karin Plötz, Direktorin der LitCam, am 04. Dezember 2024 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Als Direktorin der LitCam hat sie in den vergangenen Jahren zahlreiche innovative Projekte initiiert und umgesetzt.

Besonders hervorzuheben ist das von Karin Plötz initiierte Projekt „Fußball trifft Kultur“: Durch die Kombination von Bildung, Fußball und Kultur eröffnet es den Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven und hilft ihnen, ihre Talente zu entfalten.

Die Ehrung nahm Bundespräsident Frank-Steinmeier am Tag des Ehrenamtes vor, um Personen auszuzeichnen, die sich im Breitensport und beim Erhalt von Vereinsstrukturen im ländlichen Raum verdient gemacht haben. Außerdem setzen sich die Geehrten für Teilhabe und Integration, für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen und für die Gleichstellung der Geschlechter im Sport ein. „Sie alle verbindet, dass Sie über den Sport Türen öffnen und in unsere Gesellschaft positiv hineinwirken. Ihr Einsatz für den Sport und für unser Land ist außergewöhnlich und vorbildlich!“ sagte Bundespräsident Steinmeier im Rahmen der Zeremonie, die auf Schloss Bellevue stattfand.

„Ich bin zutiefst dankbar für diese Auszeichnung, die nicht nur mir, sondern dem gesamten Team von LitCam gewidmet ist. Sie zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam für Bildung und Chancengleichheit einzustehen“, sagt Karin Plötz über die Verleihung.